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Kunst unter freiem Himmel



Mit Kunst und Geschichte hat Freiburg eine besonders tiefe Beziehung. Acht Jahrhunderte reichen künstlerischen Schaffens haben sein Ruf Freiburg als Kunstmetropole gefestigt und bilden die kreative Basis für zeitgenössische Künstler, wie Jean Tinguely, dessen Werke internationale Anerkennung geniessen.
 

Jakob PROBST, 1955. Der Kanton Freiburg hat eine gesangsreiche Tradition. Der bestbekannte Freiburger Komponist aus diesem Bereich war Abbé Joseph Bovet, dessen Melodien und Texte in die Herzen und das Gedächtnis der Freiburgerinnen und Freiburger eingraviert sind.
 

André RAMSEYER, 1979. Der Künstler wurde 1914 geboren. Bürger von Tramelan (BE), ist er einer der bedeutendsten Künstler der monumentalen Bildhauerei der Schweiz.
 

Jean-Pierre RAYNAUD, 1962. Unten am Wallriss, am Eingang zum ehemaligen städtischen Schlachthof, trohnt auf einem Betonsockel der riesige Blumentopf des Künstlers.
 

Emile und Louis ANGÉLOZ, 1963. Emile Angéloz ist ein Freiburger Bildhauer, geboren 1924. Sein Werk teilt sich auf in 3 grosse Phasen. Die erste, bis Ende der 60er Jahre, basierte auf figürlichen Werken, erst Tiere, dann Menschen, im Wesentlichen realisiert aus Gips und Stein.
 

Niki de SAINT PHALLE, 1985-1992. Man sagt manchmal, die kleinen Städte sind Familien. Niki (Catherine Marie-Agnès Fal) de Saint Phalle wurde in Frankreich geboren, in Neuilly-sur-Seine.
 

Bernhard LUGINBÜHL, 1979. Der Künstler wurde 1929 in Bern geboren. Sein Talent zeigt sich in diversen Kunstrichtungen wie der Eisenplastik, Gravur, dem Zeichnen sowie dem Film.
 

Aldo ALBIZZATI, 1978. Geschaffen durch einen zuerst in Bulle, dann in Freiburg niedergelassenen italienischen Kunstschmied, war dieser Kranich 1978 zuerst vor dem Albertinum aufgestellt.
 

Emile ANGÉLOZ und Bruno BAERISWYL, 1989. Freiburg ist nicht immer die ruhige Stadt gewesen, wie man sie heute kennt.
 

Wenn man aus der Gewerbezone von Granges-Paccot hinaus in Richtung der Grandfeybrücke geht, kommt man zur Auberge aux 4 Vents. Ein altes Herrenhaus, dessen hundertjährige Bäume die majestätische und ruhige Atmosphäre des Ortes hervorheben.
 

Oscar WIGGLI, 1990. In den Gärten der Universität Miséricorde, links vom Haupteingang gelegen, offeriert diese Skulptur einen Ort der Begegnung und der Frische für alle Mitglieder der akademischen Gemeinschaft.
 

Alessio PATERNESI, 2004. Man sagt, dass eine Wölfin die Zwillinge Romulus und Remus, die Gründer Roms, aufgezogen habe. Seitdem ist diese säugende Wölfin eines der Symbole der Ewigen Stadt und in Ableitung davon von Italien geworden.
 

Gilbert GENDRE, 1992. Das Alt-Quartier und die Joseph-Piller-Strasse haben nicht immer das Erscheinungsbild gehabt, wie wir es heute kennen. Im Mittelalter befand sich an dieser Stelle ein Teich, der sich entlang der Stadtmauer erstreckte; in den Wällen befand sich eine Tür, genannt die "Tür der Teiche".
 

Emile ANGÉLOZ, 1976-1977. Dieses dritte Werk von Emile Angéloz ist neben dem kantonalen Berufsbildungszentrum platziert, eingebettet in der Kurve des Wallriss, gegenüber der Kantonsbibliothek.
 

Emile ANGÉLOZ, 1978. Diese Konstruktion im Stile der Renaissance Lyonnaise steht im Museum für Kunst und Geschichte. Sie ist gefertigt aus Stahlstücken und hebt die Suche des Volumens nach der Form hervor.
 

Peter STÄMPFLI, 1999. Ein dynamisches und lebendiges Werk, jedoch schlicht und geometrisch, aufgeteilt in 16 Bilder, welche die Zeichnungen von Pneuprofilen aufnehmen und somit ungemein gut zu Freiburgs Busbahnhof passen.
 

Denis GUELPA, 1991. Diese massive, an eine Schnecke erinnernde Skulptur, zusammengesetzt aus vier ineinander verschachtelten Sandsteinelementen, trägt ihren Namen zu Recht.
 

Jürg HOFMANN, genannt GAMELLE, 1999. Diese Skulptur suggeriert das Feuer und integriert sich ganz natürlich in die anderen Werke, welche an die 4 Grundelemente erinnern, das Wasser, die Erde, die Luft und das Feuer.
 

Res FREIBURGHAUS, 2000. Dieses Werk wurde aus einem unregelmässigen und speziell harten Block aus dem Oberwallis geschaffen, einem praktisch unauffindbaren Gestein (nahezu reines Silizium).
 

Res FREIBURGHAUS, 1987. Dieses Werk des in Freiburg wohnenden Berner Künstlers stellt einen der Wendepunkte in seiner Karriere dar, die mit figürlichen Werken aus der Welt der Träume und weiblichen Formen ihren Anfang nahm.
 

Kuno SEETHALER, 1984-1986. Gehalten von in Molasseblöcken verankerten Stahlkabeln reckt sich vor der Universität Miséricorde diese majestätische und flammende Skulptur in den Himmel.
 

Christiano VON AARBURG, 2005. Das Werk wurde von der Freiburgischen Kantonalen Gebäudeversicherung in Auftrag gegeben. In Solidum versinnbildlicht die solidarische Hand des Freiburger Volkes angesichts des Feuers.
 
Jean Tinguely Brunnen auf dem „Grand-Places“

Jean TINGUELY, 1984. Jean Tinguely war ein zeitgenössischer Freiburger Künstler, der sich wohlverdient eine weltweite Anerkennung verschafft hat und dessen Werke zahlreiche europäische Hauptstädte und Metropolen zieren.
 

Anne BLANCHET, 2005. 18 Barrieren in Abständen von jeweils 5 Metern, auf 3,50 m hohen Säulen, die in eigenem Rhythmus auf- und abschwenken. Jede Barriere ist mit weissen Neonröhren bestückt.
 

Daniel GALLEY, 2002. Platziert vor dem Notfall-Eingang des Kantonsspitals, Bertigny II, vereinigt diese Skulptur aus neun, an der Basis erst zylindrischen, danach viereckigen Kolonnen, rostfreien Stahl mit Akrylglas.
 

André BUCHER, 1988. Das Zusammentreffen eines Künstlers, André Bucher, und der Metzgermeister, der Gebrüder Ayer, hat diesem von der Symbolik her starken wie auch originellen Werk den Anstoss gegeben.
 

Sonja BISCHOFBERGER, 2001. Wie es sein Name andeutet, erweckt dieses Werk die Luft, das 4. Element. Die Luft wird durch die Trompeten eingesogen wie ein Fliegenschnäpper.
 

Richard SERRA, 1988. Die Saane, natürliche Grenze zwischen Deutsch- und Westschweiz, wird seit 1862 überbrückt durch den berühmten Viadukt von Grandfey, einer für ihre Zeit revolutionären Metallkonstruktion.
 

Claude ROSSIER, 1999. Unter einem 3 Meter hohen Bogen aus geschmiedetem Eisen, inmitten eines Kreisels in Granges-Paccot, erhebt sich diese Skulptur, die an ein Mosaik erinnert und die einen Teilnehmer des Murtenlaufs darstellt.
 

Daniel ROHRBASSER, 1999. Was macht Daniel Rohrbasser, Bildhauer und vielseitiger Künstler (er unterrichtet auch Akkordeon), wenn man ihm vom Forum Freiburg erzählt, Ausstellungsort, Ort der Begegnung und des Austausches?
 

Marc BUCHER und Pierre-André GURZELER, 1999. Das Werk, ein Geschenk von Freiburg Tourismus an die Stadt Freiburg anlässlich seines 100-jährigen Bestehens, befindet sich in den Gärten des alten Bürgerspitals.
 

Antoine CLARAZ, 1965. "Hier baue ich meine Stadt." Dies ist der zweideutige Spruch auf dem Banner des Ritters.
 

Emile AEBISCHER, genannt YOKI, 1977. Wer die Abbé-Bovet-Gasse entlanggeht, wird an der Fassade des Geschäftes Manor dieses Werk erblicken und über dessen an ein Kirchenfenster erinnernde Erscheinung überrascht sein.
 

Bruno BAERISWYL, 1988. All jene, die Bruno Baeriswyl (1941-1996) gekannt haben, waren beeindruckt von seiner starken Postur und seinem Vollbart.
 

André BUCHER Röstigraben-Denkmal, 1992. Unter der St.-Johann-Brücke am Ufer der Saane gelegen, steht dieses Werk aus einem grauen und einem ockerfarbigen Kalkblock, zusammengehalten durch ein gusseisernes Band.
 

Luciano ANDREANI, 2002. In der Nähe des Schwimmbades platziert, handelt es sich bei diesem Werk um eine sinnbildliche Beschwörung des Wassers (Sirenen und Skelette).
 

Charly OBERSON, 1985. Das Kollegium Heilig Kreuz befindet sich am Rande des Pérolles-Waldes. Die Antoine-de-Saint-Exupéry-Gasse entlanggehend kann man seit 1985 zwei menschliche Silhouetten in natürlicher Grösse sehen, welche im Abstand von 35 Metern den Raum zwischen Sporthalle und Schulgebäude zieren.
 

Franziska KOCH, 2003. Die Romontgasse ist eine Geschäftsgasse, doch die Passanten werden durch eine Statue von ihren Besorgungen abgelenkt.
 

Jean-Jacques HOFSTETTER, 1999. Dieser Goldschmiedkünstler hat im Jahre 1972 mit der Herstellung von künstlerischen Schmuckstücken begonnen, sein Interesse galt jedoch rasch den Skulpturen.
 

Claude MAGNIN, 1989. Das Werk des plastischen Bildhauers Claude Magnin vor dem Haupteingang des Kantonsspitals stellt ein Meisterstück der Dekoration des Gebäudes und seiner Umgebung dar.
 

Jean-Louis RUFFIEUX, 1991. Das Kollegium St. Michael ist ein historischer Ort Freiburgs, das während der Gegenreformation durch die Jesuiten erbaut worden ist. Es ist auch ein Ort reich an Geschichten, angesichts der Anzahl Studenten, die es während mehr als 400 Jahren durchlaufen haben.
 

Jean-Jacques HOFSTETTER, 1989. Das Guintzet ist ein Hügel von Freiburg, der zu seiner Zeit stark gemieden wurde, da sich dort die Richtstätte der zum Tode Verurteilten befand.
 

Oscar WIGGLI, 1992-1993. Dieses Werk ist inspiriert vom weiblichen Körper. Es befindet sich ebenfalls im Garten des MAHF. Sein Name ist eine Anspielung auf eine bretonische Göttin und zeigt eine Sinnlichkeit auf, die uns die harte und raue Struktur des Materials vergessen lässt.